Ostbayern und Böhmen

Die Luchspopulation im Bayerisch-Böhmischen Grenzgebirge muss mit jenen Vorkommen vernetzt werden, die in Tschechien, Polen und der Slowakei bestehen.

Nur so wird der wichtige genetische Austausch mit der autochthonen Population des Karpatenbogens garantiert.

  Der "Kreisverkehr des Pinselohrs"
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Die Grundvoraussetzung für eine natürliche Vernetzung ist aber ein ausreichend hoher Populationsdruck.

CELTIC-Konzept

   
Das Konzept eines "Kreisverkehrs des Pinselohrs" wird unter der Abkürzung CELTIC (kurz für: Conservation of the Eurasian Lynx: Tradeoffs and International Cooperation) zusammengefasst, was frei übersetzt bedeutet: Schutz des Eurasischen Luchses - Kompromissfindung und internationale Zusammenarbeit.

Zum CELTIC-Konzept ist seit November 2007 eine eigene Website unter der Adresse www.lynx-celtic.eu veröffentlicht.
Die englischsprachige Website liefert aktuelle Bestandsschätzungen der Teilpopulationen und soll dem Austausch sowie der Darstellung der Arbeit der internationalen CELTIC-Gruppe dienen.

   

Internationale Expertengruppe

Für die Population des Böhmerwaldes haben sich Experten aus Tschechien, Österreich und Deutschland zu einer Gruppe zusammen-geschlossen. Diese Gruppe diskutiert den Status der Population, stimmt Methoden des Monitorings ab und verfasst Fachexpertisen für Behörden auf regelmäßigen Treffen.


Die "LYNX -Research Group Bohemian Forest" fungiert außerdem als Motor für die Umsetzung des CELTIC-Konzepts.

Wenden Sie sich an info@luchs-bayern.de, um mehr über Mitglieder, bisherige Treffen und diskutierte Themen zu erfahren.