Zuständiger Berater
Das für Ihren Bereich zuständige Mitglied des Netzwerks können Sie gerne über info@luchs-bayern.de erfragen.
Die Mitglieder des Netzwerks
... gehören folgenden Interessensgruppen an ...
mehr
Zur Praxis der Dokumentation
von Hinweisen finden Sie weitere Informationen bei der Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege.



Das so genannte "Netzwerk Große Beutegreifer" besteht aus größtenteils ehrenamtlich tätigen Personen, die für die Dokumentation von Hinweisen zu Luchs, Wolf oder Bär geschult sind. Darüber hinaus unterstützen die Mitglieder des Netzwerks die fundierte Begutachtung von potentiellen Übergriffen auf Nutz- und Wildtiere.

Im Rahmen des Aufbaus des Netzwerks wurden in bisher neun Einführungsschulungen und sieben Fortbildungsschulungen rund 170 Personen ausgebildet. Die Ausbildung der Mitglieder im Netzwerk Große Beutegreifer ist eine Kooperation zwischen dem Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU), dem Luchsprojekt Bayern, der Wildland-Stiftung Bayern und der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL).

 



Die Mitglieder des Netzwerks Große Beutegreifer fungieren als regionale Ansprechpartner in Sachen Luchs, Wolf und Bär.

Es gibt sie: ...

im bayerischen Alpenraum von Oberstdorf bis Berchtesgaden,
nordostbayerischen Raum von Passau bis zum Frankenwald ,
im Spessart und in der Rhön,
und in der Mitte von Bayern.

 

Aufgaben

   
Die Mitglieder des Netzwerks gehen vor Ort möglichen Hinweisen zu Luchs, Wolf und Bär nach. Sie dokumentieren potentielle Risse an Nutz- und Wildtieren und informieren die Bevölkerung, Nutztierhalter und Jäger in Sachen Luchs, Wolf und Bär.

Voraussetzung für eine Ausübung der Tätigkeit ist die Teilnahme an einer zweitägigen Schulung, die Nachweismöglichkeiten und Rissmerkmale von Beutegreifern in Theorie und Praxis vermittelt. Besonderes Augenmerk wird auf die standardisierte Dokumentation der Hinweise gelegt.

 
Kenntnisse der Schädel- und Gebissmerkmale von Beutegreifern sind wichtig.
 

Interessensgruppenzugehörigkeit

Die Berater stammen aus Kreisen der Jagd, der Forst- und Landwirtschaft sowie des Naturschutzes. Sie arbeiten vornehmlich ehrenamtlich und belegen damit ihr Engagement und Interesse für diese Tierarten.